Biophotonen! Eine neue Wissenschaft stellt sich vor. Warum die Biophysik in der Modernen Medizin vernachlässigt wird? Teil 1 Lesezeit 5 Minuten

Biophotonik / Biophotonen Teil 1

Biophotonik ist...

...eine neue, rund 50 Jahre junge, wissenschaftliche Disziplin und beschäftigt sich mit der Wechselwirkung biologischer Systeme.

Photonik ist der Fachausdruck für alle Verfahren und Technologien, die auf Lichtteilchen, Photonen zurückgreifen.

 

Biophotonen,

deren Existenz mittlerweile unumstritten ist, sind Lichtteilchen welche fortwährend durch lebende Zellen ausgesendet werden. Sie können in vollkommener Dunkelheit durch Photomultipler oder Restlichtverstärker nachgewiesen werden.

 

Besonderheiten der Biophotonen

  • Biophotonen gehören nicht zur Wärmestrahlung
  • Tote Organismen strahlen keine Biophotonen ab
  • Statistische Verteilung der Biophotonen
  • Biophotonen als Kommunikationsmittel

A. Gurwitsch 1922

Der russische Biologe Alexander Gurwitsch beginnt mit der Biophotonenforschung anhand von einem Experiment mit Zwiebelwurzeln. Er nannte diese Strahlung, in der Annahme es handle sich um biologische Strahlung welche durch Zellteilung; Mitose entsteht, "mitogenetische Strahlung". 

Forschung in den 30ern

Die Entdeckung von Gurwitsch weckte damals weltweites Interesse. Vielerorts begannen Forscher, Experimente durchzuführen, um die Existenz der mitogenetischen Strahlung nachzuweisen. Bis Ende der 30er sind Hunderte von Berichten mit positiven Ergebnissen erschienen. Es gab auch Arbeiten mit Negativen Ergebnissen. Zu der damaligen Zeit und mit der vorhandenen Technik war es sehr schwierig einen eindeutigen Nachweis zu bringen.

Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ging das Interesse in der westlichen Welt verloren.

Die Mailänder Gruppe

Technische Weiterentwicklung - vor allem in der Physik - hat es ermöglicht Photomultipler als Hilfsmittel einzusetzen. 1954 gelang es der Mailänder Gruppe, eine Gruppe von Biophysikern, Biophotonen im Bereich des sichtbaren Licht´s nachzuweisen.

Kritik von Forschern aus dem Fachbereich der Biologie, die die Existenz dieser Strahlung als unbedeutend und uninteressant ansahen, brachte die Mailänder Gruppe dazu die Forschungsarbeiten abzubrechen.  Es dauerte weitere 15 Jahre bis sich der deutsche Physiker Professor Fritz Albert Popp mit diesem Thema beschäftigte.

Prof. Dr. Fritz Albert Popp

Die Zellstrahlungsforschung beginnt nachweislich in den 70er Jahren durch seine Arbeit mit den Substanzen Benzo(a)pyren und Benzo(e)pyren.

Beide Stoffe bestehen aus fünf Benzolringen.

Struktur von Benzo(e)pyren und Benzo(a)pyren
Struktur von Benzo(e)pyren und Benzo(a)pyren

Benzo(e)pyren ist eine harmlose Substanz. Erst aus der Umstrukturierung der Ringe entsteht Benzo(a)pyren eine der stärksten krebserregenden Substanzen die in Rauch und Abgasen vorkommen. 


Diese beiden Substanzen sind chemisch völlig gleich. Der Unterschied liegt lediglich in einer anderen räumlichen Struktur, die zu stark unterschiedlichen optischen Eigenschaften führt. Diese Beobachtung veranlasst Popp zu einer neuen Erklärung zur Entstehung von Krebs, welche man als revolutionär bezeichnen konnte.

Popp behauptete das Biophotonen nicht nur bei der DNS-Photoreparatur, sondern im ganzen Körper wichtige Steuer- und Reparaturaufgaben erfüllen. Popp bekam 1974 Forschungsgelder und die Einladung am Heidelberger Krebsforschungsinstitut seiner Arbeit weiter nachzugehen. Er verfolgte das Ziel, Licht in lebenden Zellen nachzuweisen. Unter seiner Leitung gelang es dem Physiker Bernhard Ruth, den Nachweis zu erbringen, das lebende Organismen tatsächlich sogenannte Biophotonen ausstrahlen. 

Weitere Informationen zu diesem Thema in meinem Webinar

Teile diese Information mit deinen Freunden!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0